Wissenswertes über Tanzen und Tänze

 


 


Agilando
Club Agilando - Tanzen für BEST AGERS
Agil bleiben mit Agilando!

Ein geselliges Solo-Tanzvergnügen für die Generation 50 plus. Man braucht keine Vorkenntnisse im Tanzen und auch keinen Tanzpartner. Der Club Agilando ist sowohl für Frauen als auch für Männer geeignet, die sich gerne rhythmisch zu Tanzmusik bewegen möchten. Hier tanzen Sie in den verschiedenen Rhythmen, wie dem eines ChaChaCha´s, eines Langsamen Walzers oder auch einem Tango für den Tanz typische kleine Choreografien. Eine Kombination aus tänzerischer Gymnastik und unterhaltsamen Partytänzen !


Blues
Der Blues wird zu langsamer Musik getanzt. Diese steht im 4/4-Takt und ist an dem Rhythmus: "Bum - Tick - Bum - Tick" erkennbar. Das bedeutet, dass der Rhythmus dieser Musik ungleichmäßig betont ist.

Der Schrittsatz besteht aus zwei Teilen, die "man(n)" variieren kann. Der erste Teil: ein "Hin-Tip, Her-Tip" ist wie ein Pendelschritt am Platz zu tanzen und der zweite Teil besteht aus 2 Schritten und ist variabel. Für mehr Dynamik läuft man diese 2 Schritte in Promenaden-Position.

Die Musik des Blues stammt aus dem Jazz. Diese Art Musik lebt von der Variation und Improvisation. Daher können die Grundschritte des Blues auch mit vielen Drehungen versehen werden. Denn "man(n)" improvisiert auch diese Tanzschritte zur Musik...


Cha-Cha-Cha
Der ChaChaCha ist der beliebteste Tanz unter den lateinamerikanischen Tänzen. Er ist ein amüsanter und koketter Flirt unter den Tanzpartner, die in frechen geschlossenen und offenen Figuren miteinander spielen. Heiter und unbeschwert, beschreiben ihn die Tänzer.

Seinen Ursprung findet man in Kuba bei dem bekannten Tanz "Mambo". Ein kubanischer Komponist, Enrique Jorrin "erfand" ca. 1950 zunächst die Musik für diesen Tanz. Der neue Rhythmus inspirierte die Tänzer zu einem Tanzschritt, der den Grundschritt des Mambo um einen schnellen Wechselschritt ergänzt. Dieser schnelle Wechselschritt verursachte laut Jorrín ein scharrendes Geräusch, das für ihn wie cha cha chá klang, und aus diesem Geräusch bekam dieser Tanz seinen Namen.

 


Discofox
Der Discofox ist eine Fusion vieler verschiedener Elemente aus anderen Tänzen. Daher hat er keine eigenen technischen Elemente entwickelt, sondern besteht aus denen anderer Tänze. So kombiniert er die aus dem Foxtrott abgeleiteten Schrittmuster mit der klassischen Tanzhaltung, den Drehtechniken der lateinamerikanischen Tänze, der Improvisationsfreiheit des Swing, den akrobatischen Figuren des Rock´n´Roll und Boogie Woogie den Wickelfiguren der Salsa.


Foxtrott
Der Foxtrott (Fuchsgang) ist ein Gesellschaftstanz, wird paarweise getanzt und zählt zu den Standardtänzen des Welttanzprogramms. Entstanden ist der Foxtrott zwischen 1910 und 1915 in Nordamerika.
Der Foxtrott nahm Elemente aus den Tänzen Ragtime, Onestep, Twostep sowie dem Tanz von Vernon und Irene Castle choreografierten Castle Walk auf. Der Name Foxtrott geht möglicherweise auf den Schauspieler Harry Fox zurück, der für sein damals populäres Varieté „Harry Fox & the Zigfeld Follies“ Schritte aus Onestep und Castle Walk übernahm. Fox verbreitete somit diesen Tanz in der Öffentlichkeit. Der Foxtrott wurde zum Synonym für eine Reihe von Geh- und Schreittänzen, von denen die meisten aber heutzutage nicht mehr existieren. Erst nach dem Ersten Weltkrieg kam der Foxtrott nach Europa. Seit 1924 unterscheidet man zwischen dem schnelleren Quickstep, sowie der langsameren Variante, dem Slowfox. Ins Welttanzprogramm wurde der Foxtrott 1963 mit aufgenommen, als Turniertanz wurde er in Europa jedoch nie verwendet.


Jive
Jive ist eine Bezeichnung für einen ziemlich schnellen Tanz, der vielfältige verwandte Vorläufer afroamerikanischen Ursprungs hat. Er ist so ein bisschen wie der Kobold unter den lateinamerikanischen Tänzen.

Dazu gehören zu Beginn der 1930er Jahre Lindy Hop, Blues, Swing, in den 1940ern der Boogie-Woogie, gefolgt in den 1950ern vom Rock ’n’ Roll. Amerikanische Soldaten brachten die in den USA beheimateten Tänze um 1940 nach Europa, wo sie bei der Jugend schnell sehr beliebt wurden. Der Boogie wurde nach dem Krieg zur dominierenden Musik. Als „ordinärer“ Tanz fand er aber nicht nur Freunde. Tanzpapst Alex Moore äußerte sich, dass er nie zuvor etwas „Grässlicheres“ gesehen habe.

Englische Tanzlehrer entwickelten dann mit etwas langsamerer Musik den eleganteren und doch lebendigen Jive. 1968 wurde er als fünfter Turniertanz zu den lateinamerikanischen Tänzen aufgenommen, seit 1976 gehört der Jive zum Welttanzprogramm.


Langsamer Walzer
Der Langsame Walzer ist ein Tanz im langsamen 3/4 - Takt.

Es entwickelte sich um 1870 in den USA eine sanftere Form des Wiener Walzers, der unter dem Namen Boston bekannt wurde. Diese Version behielt die für den Wiener Walzer charakteristischen drehenden Figuren bei, wurde aber zu einem langsameren Tempo getanzt. Um 1920 entwickelte sich daraus in England der Slow Waltz (Langsamer Walzer), der wegen seiner Herkunft auch English Waltz genannt wird.  Seit 1963 ist der Langsame Walzer Bestandteil des Welttanzprogramms.

Der Grundschritt besteht aus einem gedrehtem Karree, welches die Proportionen eines A4 - Blattes hat.


Macarena
Jeder kennt ihn und hat ihn vielleicht sogar schon selbst einmal getanzt, den Macarena. Als in Spanien 1993 der gleichnamige Sommerhit entstand, dauerte es nicht lange, bis der Tanz auf dieses Lied entwickelt wurde. Die festgeschriebenen Schritte sind einfach und werden als Formation von den Tänzern performt. Dabei steht natürlich der Spaß und die Freude im Vordergrund. Obwohl das Lied und der Tanz jetzt schon älter sind, ist der Tanz immer noch sehr beliebt


Mambo/Salsa
Jeder weiß, dass „Salsa“ frei übersetzt „Soße“ heißt. „Salsa“  rief man den Musikern zu, wenn sie feuriger oder lebendiger spielen sollten. Durch den Film „Dirty Dancing“ hat der Tanz seine große Popularität erlangt. Zahlreiche Wickel- und Drehfiguren machen Mambo/Salsa so interessant und aufregend.


Merengue

In der Zeit zwischen 1838 und 1849 entstand der Merenque in Havanna. Dieser Tanz entwickelte sich aus der gleichnamigen lateinamerikanischen Musikrichtung. Hierbei wird jeder Taktschlag mit einem Schritt nach vorne, nach hinten oder zur Seite betanzt. Wie in den meisten lateinamerikanischen Tänzen ist auch der Merenque ein sehr körperbetonter Tanz. Besonders charakteristisch  für ihn sind aufwendige Wickelfiguren.


Paso-Doble
Der Paso Doble ist die tänzerische Darstellung des Toreros  mit seiner Capa, den roten Tuch. Die Dame als Capa folgt der Führung des Herrn selbstbewsst , distanziert und wendig. Der Herr als Torero zeigt sich entschlossen, kühn und stolz.


Polka
Beim Volkstanz – wo die Polka seit etwa 1835 nachgewiesen ist, in Österreich seit etwa 1840 – führt die Fröhlichkeit der Musik und die rasche Drehung dazu, dass oft recht ausgelassen getanzt wird. Beim Gesellschaftstanz besteht die Kunst u.a. in einer guten Tanzhaltung. Die Polka ist ein beschwingter Rundtanz im lebhaften bis raschen Zweivierteltakt. Der Name stammt aus Tschechien (Böhmen). Die Grundform ist eine Folge von Polkaschritten oder Wechselschritten (kurz-kurz-lang) mit Betonung auf dem ersten Kurzschritt, also abwechselnd auf dem linken und rechten Fuß. Ursprünglich wurde dieser Wechselschritt in Böhmen mit einem Hüpfer eingeleitet, in deutschen Gegenden mit einem Hüpfer abgeschlossen. Der Name Polka bedeutet im Tschechischen und Polnischen „Polin“. Um 1830 hieß der Tanz půlka („Hälfte“), der Name wurde 1835 in Prag geändert auf Polka – wahrscheinlich aus Sympathie für die damals schwer unterdrückten Polen (siehe Novemberaufstand), nach anderen Angaben nach der polnischen Sängerin Esmeralda.


Polonaise
Die Polonaise ist ein polnischer Nationaltanz. Sie entstand gegen Ende des 16. Jahrhunderts und Anfang des 17. Jahrhunderts. Anfangs wurde sie ausschließlich auf Veranstaltungen des Adels getanzt. Später wurde der sogenannte „Gehtanz“ bei Hochzeiten auch auf dem Land getanzt. Richtig populär wurde die Polonaise erst als sie durch Heinrich den 2. 1730 in Frankreich ihren heutigen Namen bekam. Von Frankreich aus verbreitete sich der Tanz in ganz Europa und wurde in den Adelshöfen bekannt. Heute nutzt man die Polonaise besonders zur Eröffnung von Bällen. Dadurch, dass der Tanz von dem Tanzpaar nebeneinander getanzt wird, eignet er sich hervorragend  zur Präsentation der Tanzpaare. Hierbei sollen die Tanzpaare würdevoll und majestätisch aussehen.


Quickstep

Als „Champagner unter den Tänzen“ wird der Quickstep bezeichnet. Dieser Tanz, der aus dem Foxtrott und Onestep entwickelt wurde, lebt von seiner freudigen und spritzigen Art. Der Quickstep gehört zu den Standardtänzen und soll die pure Lebensfreude ausdrücken. Deshalb nutzt man viele Sprünge und schnell getanzte Figuren, um diese Freude auszudrücken und zu zeigen.

(Der Grundschritt besteht aus einem langen Vorwärtsschritt und einem Rückwärtsschritt für die Dame, anschließend wird von beiden ein Chassé getanzt.)


Rheinländer
Ursprünglich stammt der Rheinländer aus Deutschland und Österreich, aber nicht nur in diesen Ländern ist er ein Volkstanz. Auch in der Schweiz und in Skandinavien  ist der Rheinländer als Volkstanz bekannt. Er wird im 2/4 Takt getanzt und hat sehr viel Ähnlichkeit mit der Polka. Der Tanz entstand im 19. Jahrhundert. Über die  Jahre haben sich aus dem ursprünglichen Tanz viele verschiedene Tanzformen entwickelt. Je nach Region weichen die Schritte von einander ab. Bei uns besteht der Rheinländer aus einer vollen Rechtsdrehung und einem anschließenden Auseinandergehen des Tanzpaares.


Rumba
Kaum ein Tanz versprüht so viel Gefühl und Erotik wie die Rumba – ein getanztes, erotisches Spiel.  Die Dame schwankt immer zwischen Flucht und Hingabe, während der Herr im Konflikt zwischen Zuneigung und Selbstherrlichkeit steht.


Salsa
Vom Salsa gibt es viele verschiedene Tanzstile. Die meisten sind nach den Regionen benannt, in denen sich die jeweiligen Tanzstile entwickelt haben. Es gibt zum Beispiel den New York Stil, den Los Angeles Style und den Cuban Style. Den Ursprung findet die Salsa jedoch in der USA und in der Karibik. Die im 4/4 Takt getanzte Salsa war zunächst ein Tanz der von den Sklaven getanzt wurde. „Die Oberschicht“ beobachtete dies mit Misstrauen, da man der Meinung war, dass durch die typischen afrikanischen Bewegungen und die dadurch entstehende Erotik der Tanz eine „niedrigere Tanzform“ war. Später wurde der Tanz populärer und wurde zur Eroberung der Frau genutzt. Auch in Deutschland wird die Salsa gern getanzt und gerade in den Ballungszentren lebt die Szene um die Salsa auf.


Samba
Das Wort „Samba“ ist ein Sammelbegriff verschiedene brasilianische Lied- und Tanzformen afrikanischen Ursprungs. Charakteristisch für den lateinamerikanischen Flair ist die nicht zur Ruhe kommende Hüfte, die unentwegt rollt.


Slowfox
Der Slowfox entstand im 20. Jahrhundert in England aus dem Foxtrott. Er gilt als König unter den Standardtänzen. Sein typischer englischer Charakter zeigt sich besonders in der ruhigen, angespannten Tanzhaltung, aber auch in den fließenden, weichen Bewegungen. Eine weitere Besonderheit ist, dass die Füße bei diesem Tanz nie ganz geschlossen werden. Dadurch wirkt der Tanz, als würde das Tanzpaar über die Fläche schweben. Der Takt wird in einem Slow-Quick-Quick gezählt. Die Musik ist meistens ruhig und hat einen konstanten Rhythmus. Deshalb bietet sich gerade Swing und Jazz Musik für den Slowfox an.

(Aufgrund seiner fließenden, fast schwebenden Art gilt der Slowfox als ein sehr anspruchsvoller Tanz und ist deshalb nicht im Welttanzprogramm aufgenommen worden.)


Swing
Swing – hierzu gehört eine ganze Familie von Tänzen. Zu nennen sind hier vor allem Lindy Hop (“Jitterbug”), Balboa, Shag, East Coast Swing und West Coast Swing. Im weiteren Sinne kommen auch noch aus den 20igern Charleston, Blues und Stepptanz (die eng verwandt, aber eher als Vorläufer zu sehen sind) sowie Jive, Boogie-Woogie, Rock’n’Roll, Ceroc und für manche sogar der Discofox, die man als “Nachfolger” der Swing-Tänze sehen kann.


Tango
Verheißung und Illusion, Liebe und Hass, Enttäuschung und Melancholie. Im Tango, der aus  Argentinien stammt, stecken all diese Leidenschaften. 1905 kam der Tango nach Europa, wurde wegen seiner „Obszönität“ aber zunächst verboten.


Tango-Argentino

Man könnte meinen der Tango Argentino findet seinen Ursprung allein in Argentinien, aber man findet seine Wurzeln auch in Uruguay.  Besonders durch den Musiker Carlos Gardel, der „Tango-Lieder“ schrieb und sang, gewann der Tango Argentino wieder an Bedeutung. Genau wie im „Standardtango“ spielt die Leidenschaft zwischen dem Paar eine große Rolle. Der einzige Unterschied besteht darin, dass der Tango Argentino nicht an so strenge Regeln gebunden ist. Er ist in seinen Regeln freier.

Besonders in Buenos Aires sieht man oft Paare Tango Argentino auf der Straße tanzen. Nach wie vor ist dort der Tanz zu Hause und auch am populärsten.


Twist
Infos folgen


Wiener Walzer
Der Wiener Walzer ist das Glanzstück der Walzerarten: kreisende Wogen von Tanzpaaren, erfasst vom Dreivierteltakt. Er ist der älteste und traditionsreichste Gesellschaftstanz und hat seinen Glanz nie verloren.

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